Ponys zum Glück – Kinder lernen den Umgang mit Natur und Tier
Sie heißen Max und Paula, Nelly und Mila – und sind die geduldigen Ponys auf der Jugendfarm Menschenskinder (MEKI) in Plochingen. Die wuscheligen Vierbeiner sind fester Bestandteil der pädagogischen Kinderarbeit des Vereins und Lieblinge der Kinder ab sechs Jahren. Dies ist das Mindestalter der Kinder, die die offene und zum größten Teil kostenlose Einrichtung besuchen. Hier lernen sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und der Natur. Gleichzeitig treffen sie auf der FARM – wie der Verein sich selbst nennt – Gleichaltrige und verbringen eine gute und spaßvolle Zeit miteinander.
Auf der Jugendfarm wird gemeinsam gespielt, Feuer gemacht, gebacken, gebastelt, gewerkelt. Es werden Hütten gebaut, Hochbeete und Pflanzsäcke gepflegt – und vor allem die vier Ponys gefüttert, gestriegelt und gestreichelt. Die Sportbegeisterten kicken auf dem Bolzplatz, versuchen, den Basketball im Korb zu versenken oder spielen eine Partie Tischtennis.
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Ein Herzensprojekt von Olga Pfisterer
Durchschnittlich werden täglich 20 Kinder auf der Jugendfarm betreut. In den Ferien stellen die pädagogischen Kräfte, Ehrenamtliche sowie FSJ besondere Ferienprogramme auf die Beine. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit mit und für die Ponys.
Der MEKI gehört zum Pool der Plochinger Jugendarbeit und arbeitet eng mit dem Jugendzentrum und dem Bonhoefferhaus zusammen. Er finanziert sich über Mitgliedsbeiträge, Einnahmen bei Festen und Farmcafés sowie Spenden.
Stiftungsmitbegründerin Olga Pfisterer fand die Idee besonders reizvoll, Kinder und Jugendliche im Umgang mit Tieren zur Ruhe kommen zu lassen und im Freien frei spielen zu können. Hier setzt die Pfisterer Stiftung mit ihrer Unterstützung an: Seit sechs Jahren finanziert sie eine Personalstelle, die die Ponys rund um die Uhr, auch am Wochenende, versorgt und die wesentliche Arbeit mit den Tieren und Kindern durchführt.