„Wer bin ich, was will ich und was kann ich?“
An Plochinger Schulen wird auch außerhalb des Stundenplans die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gefördert. Ein schönes Beispiel: Im Rahmen der dreitägigen Projekttage an einer Grundschule konnten 55 Kinder mehr über ihre Stärken erfahren. Und zwar jenseits von Rechnen, Schreiben und Lesen, denn im Mittelpunkt des Seminars standen individuelle Fähigkeiten, die sonst selten auf dem Stundenplan stehen.
Es ging darum, die eigenen Talente und Interessen zu identifizieren und zu benennen. So stellten manche Kinder fest, dass sie besonders gut darin sind, andere ins gemeinsame Spiel einzubinden oder zum Ausgleich in der Gruppe beizutragen. Andere waren bei den Bastelaufgaben besonders gut im Erklären und Zeigen. Die Seminare an den Plochinger Schulen werden von „Mehr als Lernen e.V.“ organisiert und angeleitet. Die gemeinnützige Bildungsinitiative aus Berlin setzt auf innovative Bildungsprogramme, die verborgene Stärken und Potenziale entdecken. Das kommt bei allen gut an. Am Ende der intensiven Tage konnten die Lehrerinnen und Lehrer in frohe und ausgelassene Gesichter blicken.
Auch an einer anderen Plochinger Schule konnten die Kinder bei ihrem Schullandaufenthalt am Hohenstaufen ebenfalls tolle Erfahrungen mit dem Berliner Verein „Mehr als Lernen e.V.“ sammeln. Alle Bildungsprojekte wären ohne die finanziellen Hilfe der Pfisterer Stiftung nicht möglich gewesen.
Handschrift des Stifterehepaars
Auch dieses Förderprojekt ist ganz im Sinne der Stiftungsgründer Günter und Olga Pfisterer. Jugendhilfe, Bildung und Umweltschutz sind die drei programmatischen Eckpfeiler, mit denen sie die Stiftung damals ins Leben gerufen haben. In diesem Sinne wählen die Verantwortlichen die zu fördernden Projekte aus und vergewissern sich immer wieder: Was hätte das Stifterehepaar hierzu gesagt?
Das Bildungsprojekt mit den Plochinger Schulen ist nun seit gut einem halben Jahr angelaufen und soll auch im kommenden Schuljahr in enger Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern fortgesetzt werden – wieder mit der finanziellen Unterstützung der Pfisterer Stiftung.